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24.7.2020: Liebe AlpenbewohnerInnen
Bereits haben sich 11 Feuer aus Slowenien (1), Oesterreich (3) und der Schweiz (7) eingetragen! Erfahrungsgemaess werden es gegen 25 Feuer respektive Treffen werden, sofern bei lokalen Feuerverboten wegen zu starker Trockenheit einige ohne Feuer solidarisch zusammensitzen.

An verschiedenen Orten sitzen Alpenaktive zusammen, also werden sich wieder viele AlpenbewohnerInnen am 8. August gleichzeitig bei Holzfeuern oder bei akuter Trockenheit teilweise mit Finnenkerzen oder ohne Feuer versammeln.

Ich danke allen die Ihre Feuer angemeldet haben und bitte die, die es noch nicht getan haben, es nun unbedingt zu tun, damit die Medien und Interessierten sehen, wo Frau und Mann sich ueberall solidarisch trifft: siehe Feuerliste!

Die CIPRA Schweiz wird die Medienmitteilung zu Feuer in den Alpen 2019 an die Schweizer Medien am 6. August aussenden.

Bis dann wuensche ich uns allen solidarische, geistig verbundene Zusammenkuenfte - mit oder ohne Feuer.

Feurig gruesst

Stefan Grass
Koordinator von Feuer in den Alpen
--
stefangrass@bluewin.ch
++41 81 250 67 22

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3.7.2020: Zeichen zur Zukunft des Alpenraums und zum Klimaschutz
Feuer am Bantiger bei Bern von CIPRA, mw und SL Schweiz

Es braucht dringend einen Paradigmenwechsel im Tourismus. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie anfaellig und zukunftslos der Massentourismus ist. Touristische Grossprojekte, welche Natur und Landschaft zerstoeren, haben definitiv ausgedient. Wir moechten die Augen oeffnen fuer die Schoenheiten im direkten Wohnumfeld. Ein sanfter Tourismus im Mittelland schuetzt die Umwelt und entlastet den Alpenraum.

Feuer-Mitmach-Aktion der Alpen-Initiative (AI)

Dieses Jahr fuehrt die AI eine schweizweite Mitmach-Aktion durch. Einen groesseren Hoehenfeuer-Event mit vielen Beteiligten waere aufgrund der Corona-Krise nicht moeglich. Mit Aktiven werden viele kleine Feuer entfacht und diese werden digital zu einem "grossen" Feuer zusammengefuegt. Die AI macht mit dem Alpenfeuer auf die verhaengnisvolle Entwicklung der Klimaerhitzung aufmerksam. Die CO2-bedingte Klimaerhitzung bringt im Wasserschloss Europas die Gletscher und den Permafrost zum Schmelzen, laesst die Schutzwaelder verdorren und beguenstigt sintflutartige Starkregen. Deshalb steht das Alpenfeuer 2020 der AI im Zeichen des "Alpenschutz heisst auch Klimaschutz"

Bereits haben sich einige Feuer aus Slowenien (1), Oesterreich (2) und der Schweiz (4) angemeldet! Erfahrungsgemaess werden es gegen 30 Feuer werden, sofern keine lokalen Feuerverbote wegen zu starker Trockenheit einige daran hindern wuerde. Trotz Corona koennen Aktive mit Abstand, Hygiene und Masken gemuetlich zusammensitzen und mit oder ohne Feuer oder digital (AI) solidarisch an die anderen denken!

Ich danke allen die Ihre Feuer angemeldet haben und bitte die, die es noch nicht getan haben, es nun unbedingt zu tun, damit die Medien und Interessierten sehen, wo es ueberall brennt: Mindestens die solidarischen Feuer im Herzen!

Feurig gruesst

Stefan Grass
Koordinator von Feuer in den Alpen
--
stefangrass@bluewin.ch
++41 81 250 67 22

--> "Feuer in den Alpen" im 2020

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14.4.2020:  
Die Alpen haben eine wechselhafte Geschichte. Ueber lange Jahrhunderte galten sie als Ort, wo Naturgewalten das Schaffen des Menschen klein und vergaenglich scheinen liessen, wo Missernten und Hunger den Alltag bestimmten. Zum "Spass" kam lange Zeit niemand in die Alpen. Grossinvestionen im Tourismus- und Energiebereich haben im gesamten Alpenraum Hochkonjunktur. Grosse Skigebietszusammenschluesse und Neuerschliessungen sind zur Zeit in vielen Skidestinationen aller Alpenlaendern in Planung. Diese Vorhaben sind eine grosse Belastung fuer die Umwelt in Bezug auf Verkehr, Landschaft und Biodiversitaet. Trotzdem werden sie oft euphorisch begruesst und auch finanziell von der öffentlichen Hand unterstuetzt, obwohl bekannt ist, dass insbesondere der Wintertourismus ruecklaeufig ist. Es herrscht ein inneralpiner Verteilungskampf. Nachhaltige Alternativen des Natur- und Kulturtourismus werden dagegen nur halbherzig unterstuetzt.

Sofern eine Normalisierung nach dem Corona-Virus eintritt, sind Gruppengroesse und lokale Feuerverbote fuer eine Durchfuehrung massgebend. Alle Feuernden sind wie immer selbst verantwortlich fuer zwei Meter Abstand und Handhygiene der Teilnehmenden.

Weitere Rundbriefe mit aktuellen Infos je nach Entwicklung des Corona-Virus werden im Juni und Juli folgen.

Die internationale Koordination uebernimmt weiterhin Stefan Grass im Auftrag der CIPRA Schweiz: stefangrass@bluewin.ch - 0041 (0)81 250 67 22.

Mit solidarischem Dank ufer Euer Engagement und bleibt gesund!

feurig gruesst
Stefan Grass

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14.8.2019: Liebe Feurige
Im 2019 wurden 22 solidarische Feuer in vier Alpenl�ndern in diesen
Alpenregionen entz�ndet: K�rnten, Ober�sterreich, Steiermark, Tirol, Wien
(A), sowie Berner Jura und Oberland, Freiburger Alpen, Graub�nden, Z�rcher
Oberland (CH), S�dtirol (I), sowie Julia Alps und Karawanken (Slowenien)..

Herzlichen und solidarischen Dank aus dem Alpennetzwerk euch allen!

Es wurden wieder mehr Feuer organisiert als angemeldet, jedoch einige brannten wegen Feuerverbot nicht. Die Feuerliste: siehe unten!

Einige Medien und verschiedene Organisationen haben zu "Feuer in den Alpen"
kommuniziert. Die Meldungen sind soweit sie im Web sind unten unter �berblick verlinkt!

Das Triftfeuer und das Triftkomitee waren in der Schweiz prominent in den
Medien behandelt worden. Aus �sterreich kam eine R�ckmeldung aus Hermagor,
da haben sie mit Hand- und Helmleuchten anstelle eines Feuers gez�ndet.

Im April 2020 werde ich mich wieder mit einem 1. Rundmail f�r Feuer in den
Alpen am 8. August 2020 (Schaltjahr) mit einem Aufruf melden.

Bis dahin euch allen eine lebenswerte Zeit in unserem gemeinsamen Alpenraum.

Feurig gr�sst

Stefan Grass
Beauftragter der CIPRA Schweiz f�r Feuer in den Alpen
--
stefangrass@bluewin.ch
++41 81 250 67 22

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10.8.2019: Politik machen mit Feuer
Vom Triftgletscher in der Schweiz bis zum Vrsic-Pass in Slowenien brennen am 10. August 2019 alpenweit rund 30 �Feuer in den Alpen�. Menschen aus allen Alpenl�ndern setzen damit ein gemeinsames Zeichen f�r lebendige Gew�sser und den Erhalt des Natur- und Kulturerbes der Alpen.

Die Landschaft um den Triftgletscher in den Zentralalpen der Schweiz im �ussersten Osten des Kantons Bern ist unber�hrt, doch der Gletscher schmilzt durch den Klimawandel dahin. Die Kraftwerke Oberhasli (KWO) planen dort einen Stausee, doch 95 Prozent des Wasserkraftpotenzials in der Schweiz sind bereits genutzt. Das Triftkomitee ist ein Zusammenschluss unabh�ngiger Einzelpersonen, die sich f�r den Erhalt der Trift einsetzen. In ihrem Manifest fordern sie den Grossen Rat des Kantons Bern auf, die Konzession f�r das Kraftwerk Trift nicht zu erteilen. Am 10. August 2019 finden sich rund 40 �lplerinnen und �lpler am Fusse des Triftgletschers/CH ein, um gemeinsam ein Feuer �f�r lebendige Gew�sser� zu entz�nden.

Von 8. bis 10. August organisiert CIPRA Slowenien Diskussionsrunden, Wanderungen, Jugend-Workshops und eine partizipative Ausstellung zum Natur- und Kulturerbe der Gegend um den Vrsic-Pass. Am 10. August 2019 entz�nden sie ebenfalls ein Feuer auf der Passh�he.

Auch andernorts in den Alpen werden am zweiten Augustwochenende Feuer entfacht � f�r Anliegen wie �kologische Verkehrskonzepte statt Strassenausbau, f�r Natur- und Klimaschutz und auch f�r naturnahen Tourismus.

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